10 Tipps für ein schönes Lächeln

Ihr schönstes Accessoire: ein schönes Lächeln! Aber nicht nur aus ästhetischen Gründen ist es sinnvoll, auf eine regelmäßige und vor allem richtige Zahnpflege zu achten: gesunde Zähne helfen, den Körper gesund zu erhalten. Zahlreiche Studien belegen, dass kranke Zähne das Risiko für Herzinfarkte, Rheuma oder Stoffwechselerkrankungen erhöhen. Schuld daran sind vor allem Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis. Damit eine Parodontitis gar nicht erst entsteht, hilft es, vorzubeugen und Zähne und Zahnzwischenräume regelmäßig von schädlichem bakteriellen Belag (Plaque) zu reinigen.

 

1. Die richtige Zahnbürste

Greifen Sie lieber zu einem weichen bis mittelharten Exemplar. Viele Menschen putzen ihre Zähne mit zu starkem Druck, das schädigt die Zahnhälse. Eine weichere Bürste schont die Zähne und entfernt den schädlichen Zahnbelag ebenso gut. Alle zwei bis drei Monate sollte die Zahnbürste gegen eine neue ausgetauscht werden oder aber, wenn die Borsten ausgefranzt sind. Eine neue Zahnbürste ist vor allem auch nach Infekten und Erkältungen notwendig, um eine Wiederansteckung zu vermeiden.

 

2. Der richtige Putz-Partner

Die richtige Zahncreme säubert und remineralisiert die Zähne. Achten Sie deshalb auf den Fluoridgehalt. Dieses Spurenelement schützt den Zahn vor Kariesbefall. Der Fluoridgehalt wird in ppm angegeben und sollte für Erwachsene bei etwa 1400 liegen.

 

3. Der Zeitfaktor

Mindestens zwei Mal täglich sollte es schon sein, das Zähneputzen und zwar jedes Mal etwa drei Minuten lang.

 

4. Gewusst wie: die richtige Technik

Richtig geputzt wird von „rot nach weiß“, also vom Zahnfleisch Richtung Zahn. Schrubbende Hin-Her-Bewegungen sollten vermieden werden, besser „wischende“ Bewegungen vom Zahnfleisch zu den Zähnen hin.

 

5. Das Handwerkszeug für verborgene Bereiche!

Die Zahnbürste erreicht nur 3 der 5 Zahnflächen. Die Zahnzwischenräume müssen deshalb mit eigenen Helferlein vom schädlichen Zahnbelag befreit werden. Das geht am einfachsten mit Zahnseide-Sticks und Interdental-Bürsten. Beide gibt es in verschiedenen Größen für jede Zwischenraum-Größe. Interdental-Bürsten eignen sich zudem hervorragend zur Reinigung bei Brücken oder Zahnspangen. Zahnseide-Sticks und Interdental-Bürsten sind dank ihrer ergonomischen Griffe einfach anzuwenden und erreichen auch den hintersten Winkel im Mund. Die Zahnzwischenräume reinigt man am besten einmal täglich vor dem Zähneputzen, damit die Zahnpasta auch dort wirken kann.

 

6. Mundhygiene und die Zunge

Bei der täglichen Mundhygiene kommt die Zunge oft zu kurz. Dabei sammeln sich auf ihr viele Bakterien, die zu Mundgeruch führen können. Mit einem speziellen Zungenreiniger können Sie Ihre Zunge täglich sanft aber gründlich von diesem Belag befreien.

 

7. Der richtige Zeitpunkt

Vorsicht, sauer! Nach dem Genuss von Obst, isotonischen Sportgetränken oder Kaffee sollten Sie sich mit dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten Zeit lassen. Denn: Die Säure weicht den Zahnschmelz auf. Wer sofort putzt, läuft Gefahr, die Zähne zu stark abzureiben.

 

8. Zucker? Aber richtig!

Wussten Sie, dass das Kariesrisiko mit der Verweildauer des Zuckers im Mund steigt? Also lieber ein Stück Schokolade als einen Lolli genießen. Grundsätzlich sollten Sie zuckerhaltige Speisen und Getränke in Maßen genießen und Ihrem Mundraum zwischen den Mahlzeiten auch mal eine Pause gönnen. Denn Mundbakterien leben unter anderem von dem süßen Treibstoff und wandeln ihn in zahnschädigende Säuren um.

 

9. Smarter Snack: Kaugummi kauen

Kaugummi ist ein guter Begleiter für unterwegs, wenn gerade keine Zahnbürste zur Hand ist. Kaugummi kauen regt die Speichelproduktion an. Der Speichel spült gröbere Beläge von den Zähnen und neutralisiert zahnschädigende Säuren im Mund. Aber bitte nur zuckerfrei und nicht ständig kauen, sonst ist die Belastung für das Kiefergelenk zu groß.

 

10. Und schließlich: regelmäßig zum Zahnarzt

Er ist so einfach und wird doch oft vergessen: Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt. Hier werden die Zähne kontrolliert, professionell gereinigt und Sie werden ganz individuell beraten. Auch zur Wahl der richtigen Zahnbürste, der Putztechnik und dem Einsatz von Interdentalbürsten und Zahnseide.